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Ratgeber zum Thema „Homepage erstellen“

1a.) Warum eine eigene Homepage?

Eine eigene Homepage bietet viele Vorteile:

Unternehmen können sich vorstellen, Ihre Produkte und Leistungen bewerben und in den direkten Dialog mit den Homepagebesuchern und Kunden treten.
Ein eingebundener Livechat bietet Unternehmen zudem die Möglichkeit, den potentiellen Kunden direkt anzusprechen und bei Bedarf durch den Kaufprozess der Homepage zu leiten. Privatanwender können auf einer Homepage ganz einfach Fotos teilen, diese mit einem Passwort versehen, oder für den Verein Informationen schnell für viele Nutzer zugänglich machen. Durch unterschiedliche Systeme wie Homepage Baukästen oder spezielle Software ist es einfach eine eigene Homepage ins Internet zu stellen.

1b.) Was ist wichtig und warum? Z.B. Schnelle Ladezeiten, Responsive, Inhalte, gefällige Optik…

Homepagebesucher haben heutzutage vielseitige Möglichkeiten eine Internetseite abzurufen:

Zuhause am PC über den Browser (z.B. den Internet Explorer oder Safari), oder unterwegs auf dem Smartphone oder dem Tablet PC.
Aus diesem Grund ist es wichtig, eine Homepage im responsiven Webdesign zu erstellen, damit die Webseite auf allen möglichen Endgeräten gleichwertig angezeigt werden kann.
Wird eine Internetseite nur für den Internetbrowser am PC designt, ist es auf dem Smartphone schwer die Inhalte richtig zu erkennen, da diese sehr klein angezeigt werden. Besonders beim aufrufen von Links haben es die Besucher schwer, gerade dann, wenn sich mehrere Links in einem kleineren Bereich befinden, was gerade bei einer Navigationsleiste des Öfteren vorkommt.

Beim erstellen der Internetseite ist es wichtig, dass eingebundene Bilder und Grafiken eine einwandfreie und nicht verpixelte Auflösung haben. Gerade dann, wenn Bilder auf einer Internetseite eine zu geringe Auflösung haben, werden die auf einem großen Bildschirm verpixelt dargestellt.
Verpixelte Bilder bringen dem Besucher schnell einen negativen Eindruck, welches sich im schlimmsten Fall auf das Unternehmen zurückzuführen lässt.
Die Homepage ist meistens der erste Eindruck den ein Kunde über das Unternehmen bekommt. Gegensätzlich dazu ist es jedoch auch wichtig, die Dateigröße der einzelnen Bilder und Grafiken im Auge zu behalten. Zuviel Speicherplatz auf dem Server bedeutet längere Ladezeiten der Internetseite.
Während viele Besucher zuhause sicherlich von einer schnellen Internetleitung profitieren und somit meistens kaum zwischen viel und wenig Datenvolumen unterscheiden können, bietet das Handynetz je nach Standort des Benutzers zum Teil nur langsame Downloadraten. Wartet der Besucher zu lange weil zu viel Datenmengen geladen werden müssen, verliert er mitunter die Geduld und verlässt die Homepage noch bevor diese angezeigt werden konnte.
Internetseiten können auch für die mobile Nutzung auf dem Smartphone optimiert und angepasst werden. Hierbei kann auf Grund der kleineren Bilder schon eine große Datenmenge gespart werden, was sich positiv auf die Ladezeit der Homepage auswirkt. Besonders bei der Anzeige auf dem Smartphone benötigen Dokumente keine große Auflösung, da die meisten Smartphones maximal ein 5 Zoll Display bieten.
Internetseiten sollten nicht mit Text oder Fotos überladen werden. Weniger ist auch hierbei mehr. Eine übersichtliche Homepage die grafisch einen guten Eindruck macht erhöht die Verweildauer der Besucher und kann letztendlich mehr Käufe und somit mehr Umsatz generieren. Eine Homepage die nicht auf jeder einzelnen Seite überladen ist, kann auch wunderbar einen Eyecatcher präsentieren (zum Beispiel ein Monatsangebot auf der Startseite), welcher bei zu vielen Informationen auf einer Seite untergehen würde.

1c.) Übersicht welche Methoden es gibt, eine eigene Homepage zu erstellen. (Baukasten, Software kaufen, HTML und CSS Programmieren lernen, CMS wie z.B. WordPress mit fertigen Themes verwenden, WordPress mit individuellen Theme vom Programmierer, Agentur beauftragen)

Es gibt viele Möglichkeiten, den Verein, das Unternehmen oder die Privatperson im Internet zu präsentieren und eine Webseite zu erstellen. Neben Profianwendungen gibt es eine Vielzahl von Software, die auch für Anfänger geeignet sind und Schritt für Schritt den Weg zur einen Homepage ermöglichen.

Der einfachste Weg: Der Homepagebaukasten.

Hier kann mit wenigen Mausklicks die Branche gewählt werden, Text verändert und hinzugefügt oder ein Bild hochgeladen werden. Programmierkenntnisse sind bei dieser Variante meistens nicht erforderlich. Der Nutzer kann je nach Provider hierbei direkt eine Domain (einen Internetnamen) mitbuchen, welcher direkt eingerichtet und als Speicher für die Homepage genutzt wird. Sonderdienste wie eigene E-Mail Adressen, Suchmaschinenoptimierung werden von den Anbietern meistens im gleichen Vorgang mitverkauft. Ein Homepagebaukasten benötigt keine Software. Der Homepagebaukasten kann von jedem PC mit einer Internetverbindung aufgerufen werden. Zur Anmeldung ist ein Benutzername und Passwort erforderlich. Auch wenn mehrere Benutzer die Homepage bearbeiten und an unterschiedlichen Orten sind ist der Homepagekasten eine einfach und praktikable Lösung.

Ein entscheidender Nachteil: Auch wenn meistens viele vorgefertigte Designs zur Verfügung stehen ist eine Homepage aus dem Baukasten nie individuell. Der Homepage Ersteller ist meistens in den Möglichkeiten die das Internet bietet eingeschränkt und kann Zusatzoptionen wie zum Beispiel einen Chat nicht immer einbinden. Sollte der Homepagebaukasten Zusatzfunktionen wie einen Chat oder ein Forum anbieten, verlangen die Anbieter der Baukästen hierfür meist eine monatliche Zusatzgebühr.

Die nächste Möglichkeit: Eine spezielle Software zur Homepagegestaltung.

Dreamweaver von Adobe oder Frontpage von Microsoft sind sicher vielen Nutzern ein Begriff die entweder viele Internetseiten entwickeln oder bereits im Internet nach einer geeigneten Software gesucht haben.
Sie bieten neben einigen Designs auch die Möglichkeit die Homepage komplett frei zu gestalten. Programmierkenntnisse sind hier nicht zwingend erforderlich. Per Drag and Drop Prinzip kann schnell ein Bild oder Textfeld hinzugefügt werden. Die einzelnen Inhalte können schnell verschoben oder verändert werden. Die Software bietet meistens eine schnelle Möglichkeit, Links, einen Chat oder Zusatzanwendungen via HTML Code hinzuzufügen. Einen HTML Code für eine Anwendung die eingebunden werden soll kann schnell im Internet gefunden werden. Via FTP Tool, welches die meiste Software direkt mitliefert, kann die Homepage direkt auf den Server geladen und verbreitet werden. Bei dieser Variante muss zuvor ein Webspace (Speicherplatz für die Homepage) bei einem Provider gemietet werden. Hier gibt es viele Angebote: Kostenfreie Angebote sind meistens in der Domain durch einen Zusatznamen des Anbieters erweitert, wer seine eigene Domain nutzen möchte, zahlt je nach Anbieter dafür eine monatliche Gebühr.

Für Profis: Homepage via HTML und CSS programmieren.

Jede Internetseite besteht aus Befehlen, die dem Browser mitteilen, wie dieser die Homepage anzeigen soll. Wer die Programmiersprache beherrscht, benötigt weder Baukasten noch Software. Via Texteditor (Standardmäßig zum Beispiel im Windows oder MacOS Betriebssystem enthalten) kann mit einen einfachen Text die Homepage „beschrieben werden“. Diese Datei wird lediglich als HTML Datei auf dem Server zusammen mit allen anderen Dateien (Bilder, Dokumente oder Videos) hinterlegt. Ein FTP Programm, welches kostenfrei oder kostenpflichtig erhältlich ist, baut die Verbindung zum Webspace auf.

Das FTP Programm zeigt den eigenen Webspace als Festplatte auf dem PC an. Die Dateien können nun also einfach in den entsprechenden Ordner verschoben und ins Internet gebracht werden. HTML und CSS sind nur eine Möglichkeit eine Internetseite zu programmieren und schon im Grunde sehr umfangreich. Eine kleine Einführung was HTML und CS können findet man zum Beispiel auf www.selfhtml.org, dem kleinen Wikipedia für Homepagebastler.

WordPress: Eine Homepage via Click and Build mit vielen Vorteilen
Wordpress ist ein Click and Build Homepagecreator. Die WordPress Anwendung wird auf den Webspace geladen und dort installiert. Mit einem Benutzerkonto hat der Homepagegestalter die Möglichkeit, auch unterwegs auf seine Internetseite zuzugreifen und neue Inhalte bereitzustellen. Das bereitgestellte Menü bietet die Möglichkeit Foren Einträge zu verwalten, freizugeben oder zu löschen. Neue Blogbeiträge lassen sich von unterwegs ganz einfach mit jedem Browser schreiben und veröffentlichen. Hierbei benötigt man lediglich einen PC mit Internetzugang und einen Internetbrowser wie zum Beispiel den Internet Explorer. Ein Programm muss auf dem PC nicht installiert werden, so eignet sich diese Anwendung besonders für Benutzer die öfter Inhalte zum Beispiel aus einem Internetcafe hochladen. WordPress ist sowohl für den Privat- als auch für den Businessanwender kostenfrei. Legt man wert auf ein individuelles Design, kann dieses speziell für WordPress entwickelt und hochgeladen werden.

2.) Infotext Homepage Baukästen. Welche gibt es? Was sind die generellen Vor- und Nachteile von solchen Dingern.
Anbieter von Homepage Baukästen gibt es viele, die größten in diesem Bereich sind zum Beispiel Strato (www.strato.de) oder 1und1 (www.1und1.de).
Gegen eine monatliche Nutzungsgebühr stellen die Unternehmen dem Anwender neben dem Baukasten auch den Server auf dem die Internetseite hinterlegt werden soll, auch als die Domain – also die Internetadresse. Zusatzfeatures wie E-Mail Adressen können meistens ebenfalls hinzugebucht werden.
Es gibt ebenfalls einige Anbieter, die einen kostenfreien Internetbaukasten zur Verfügung stellen. Hierbei kann der Anwender meistens jedoch seine Domain nicht frei auswählen, da diese mit einer Zusatzendung oder eine Erweiterung versehen wird. Für Privatanwender die eine Homepage nicht kommerziell betreiben ist diese Variante sicherlich eine gute Alternative zu den kostenpflichtigen Angeboten.
Der Große Vorteil der Baukästen besteht darin, dass eine Homepage meistens in wenigen Minuten erstellt werden kann. Einfach Branche und gewünschte Farbe auswählen, Text, Bilder und Unternehmenslogo hinzufügen und die Homepage veröffentlichen. Der große aber entscheidende Nachteil: In den meisten Fällen ist der Baukasten genau auf diese Aufgaben beschränkt.
Wer dem Besucher zudem zum Beispiel einen Chat ein Forum oder ähnliches anbieten möchte, stößt an seine Grenzen oder kann diese Features nur gegen monatlichen Aufpreis dazu buchen und ist auch hier an einige vorgefertigten Features gebunden.
Ein Homepagebaukasten ist zur schnellen Gestaltung geeignet, wenn es nicht darauf ankommt dem Kunden einen Mehrwert zu bieten. Die kleine Zahnarztpraxis, der Verein oder die Privatperson hat hiermit eine schnelle und kostengünstige Lösung ohne Programmierkenntnisse die eigene Homepage zu bekommen. Unternehmen die dem Kunden einen einzigartigen Mehrwert bieten wollen, sollten die Möglichkeit jedoch nicht in Betracht ziehen.

3.) Desktop-Software WYSIWYG zur Homepageerstellung. Welche Software gibt es? Was sind die grundsätzlichen Vor- und Nachteile eine Homepage mit solcher Software zu erstellen?

Die Desktop Software WYSIWYG (zu deutsch: „What you see is what you get“) ist eine einfache und umfangreiche Software zur Homepagegestaltung, die auf einem PC, Mac oder Tablet installiert werden kann. Ganz einfach können Texte, Bilder und Videos zur Homepage hinzugefügt und bearbeitet werden.
Wie der Name deuten lässt, sieht der Entwickler direkt wie seine Homepage aussehen wird und kann diese ebenfalls mit wenigen Klicks auch für ein mobiles Endgerät wie zum Beispiel ein Tablet oder Smartphone optimieren. Die Homepage wird durch das Programm so erstellt, dass der Browser automatisch erkennt welches System der Besucher nutzt und dementsprechend angezeigt wird. Programmierkenntnisse sind bei dem Programm nicht notwendig. Die Anwendung lässt sich wie eine Designsoftware nutzen, Textfelder, Bilder oder Videos können ganz einfach via Click hinzugefügt werden.
Der Ersteller der Software bietet auf seiner Homepage ebenfalls schnelle und einfach verständliche Workshops an, die dem Benutzer vieles Wissenswerte direkt beibringt. Unterstrichen werden die Workshops zum Beispiel durch Videoanleitungen oder „Learning by doing“ Szenarien.

Es gibt eine Vielzahl von Programmen für den PC oder den Mac zur Erstellung der eigenen Homepage. Von Privatanwender bis Businesssoftware, egal ob mit oder ohne Programmierkenntnisse. Dreamweaver zählt hier zu einem der Bekanntesten Softwarelösungen im Businessbereich. Heimanwender greifen hier meistens zum Beispiel auf Webacapella oder Frontpage zurück, die meistens keine oder nur wenig HTML Kenntnisse erfordern. Anders wie im Baukasten haben Anwender von dieser Software meistens wesentlich mehr Möglichkeiten die eigene Homepage zu designen oder bearbeiten. Die Desktop-Software bietet neben der „Designmöglichkeit“ oft auch eine vereinfachte „Programmiermögichkeit“ zwischen der bei Bedarf hin und her gewechselt werden kann. Der Große Vorteil dabei ist, dass der unsichere Programmierer seinen programmierten HTML Code direkt als fertige Homepage sehen kann. Hier erkennt er schnell die Schwachstellen seine Homepage und weiß, wo ein Fehler zu suchen ist. Sollte einem Programmierer ein HTML Code nicht bekannt sein, kann er den Bereich seiner Homepage auch schnell im Designermodus erstellen und sich den fertigen HTML Code direkt ansehen. Allerdings kommt auch die Beste und umfangreichste Software irgendwann an die Grenzen und kann bestimmte Features nicht kreieren und einbinden. In diesem Fall helfen nur noch Programmierkenntnisse.

4.) WordPress. Was ist das? Grundsätzliche Vor- und Nachteile im Vergleich mit 2.) und 3.)
Wordpress-Themes, was ist das? Vorteile gekaufter Premium-Themes.

WordPress ist eine Websoftware zur Entwicklung von Internetseiten und Freeware, also kostenfrei zur privaten und kommerziellen Nutzung. Im Vergleich zum Homepagebaukasten fallen hier also keine Kosten für die Gestaltung der Homepage an (ausgenommen sind hierbei die Kosten für die Internetdomain bzw. dem Webspace). Die Installation ist ein wenig Aufwendiger als bei anderer Software. Der Server muss PHP und MySQL unterstützen, welches allerdings bei den meisten Webhostern der Fall ist. WordPress eignet sich für Homepages, die Textlästig sind. Homepageersteller können hierbei von jedem beliebigen PC aus auf Ihrer Internetseite anmelden, Texte hinzufügen und ändern oder direkt aus dem Browser heraus Bilder hinzufügen. Auch Besucher haben die Möglichkeit Texte zu kommentieren, sofern der Ersteller das zulassen möchte. Es können auch hierbei wie auch beim Baukasten oder bei anderer Software vorgefertigte Designs („Themes“) gewählt werden. Neben vielen kostenfreien Themes hat der Homepagebesitzer auch die Möglichkeiten, Themes entwickeln zu lassen und zu kaufen. Dies eignet sich besonders für Unternehmen die ein einzigartiges Layout – zum Beispiel auch eine Coorperate Identity nutzen.

WordPress bietet neben vielen Hilfestellungen auch ein Forum an, in dem Benutzer Antworten zu Fragen bekommen können oder auch eigene Fragen stellen können. Unterkategorien im Forum beziehen sich zum Beispiel neben Design Fragen auch auf spezielle Themen wie das Einrichten eines Forums etc. Durch die stetige Weiterentwicklung von WordPress ist die Websoftware laufend Up to Date und Benutzer profitieren von neuen Möglichkeiten und technischer einwandfreier Software. Da WordPress in Deutschland in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen hat, bieten mittlerweile viele Hostingprovider, unter anderem 1und1 WordPress direkt mit an und unterschieden dabei zwischen einem kostenfreien und kostenpflichtigem Angebot, welches neben den normalen Features auch zum Beispiel noch eine Suchmaschinenoptimierung mit beinhaltet.

Egal auf welcher Art eine Internetseite erstellt worden ist, sollte diese an mehreren Computer überprüft worden.

Wichtig dabei sind folgende Aspekte:

Die Auflösung: Die Internetseite sollte auf allen Monitoren gleich gut erkennbar sein. Wichtig ist hierbei auch, dass die Seitenbereiche ohne zu scrollen direkt erkennbar sind. Mittels HTML Code oder Einstellungen in den diversen Programmen kann eine Homepage so erstellt werden, dass die Auflösung dem Browser und Monitor angepasst wird.

Die Internetgeschwindigkeit: Die durchschnittliche Downloadrate in deutschen Haushalten beträgt laut Studie 6 Mbit pro Sekunde. Deutschland hat damit die langsamsten Internetverbindungen weltweit. Die erstellte Homepage sollte bei dieser Geschwindigkeit eine Ladezeit von unter 2 Sekunden haben. Ländliche Internetanschlüsse oder der mobile Zugang via Mobilfunknetz bietet meistens eine kleinere Downloadrate von unter 1 Mbit pro Sekunde.

Der Browser: Der Internet Explorer, Safari, Mozilla Firefox sind die gängigsten Browser die genutzt werden und erfüllen generell nur einen Zweck: Das Anzeigen einer Internetseite. Auch wenn sich die Browser kaum unterscheiden gibt es kleine Feinheiten. So kann es zum Beispiel sein, dass eine Internetseite im Internet Explorer fehlerfrei angezeigt wird, Mozilla Firefox jedoch ein Frame oder einen Teil der Seite falsch darstellt. Damit das nicht passiert, sollte die Seite vorab in allen gängigen Browsern überprüft werden.

Das mobile Endgerät: Egal ob die Homepage für mobile Endgeräte erstellt worden ist, oder nicht, lohnt es sich einmal genauer hinzuschauen: Viele der Homepagebesucher haben vielleicht gar keinen PC und kommen auf die Homepage, weil Sie vielleicht Interesse an den Produkten oder Dienstleistungen haben, daher sollte die Seite, auch wenn diese nicht für das mobile Endgerät optimiert worden ist gut erkennbar, lesbar und vor allem Bedienbar sein.

5.) Homepage von Agentur erstellen lassen. Worauf bei der Auftragsvergabe achten?

Wer einen einzigartigen, einwandfreien und professionellen Webauftritt haben möchte, kann seine Homepage natürlich auch durch eine Agentur entwickeln, bearbeiten und pflegen lassen. Dies ist neben der wohl einfachsten natürlich auch die teuerste Möglichkeit. Professionelle Agenturen bieten dem Kunden im Vorfeld eine genaue Beratung und entscheiden zusammen mit dem Kunden was gefordert wird und erstellen zusammen mit dem Kunden einen genauen Plan.

Ein Vergleich der Agenturen lohnt sich in jeden Fall. Eine Agentur vor Ort hat den Vorteil, dass man alles persönlich besprechen an. Ein Preisvergleich kann mittels Anfrage an die Agenturen gestartet werden. Internetagenturen bieten meistens auf der eigenen Homepage einen Einblick in bereits fertige Arbeiten.

Ist die passende Agentur gefunden, sollte ein Termin vereinbart werden. Die Agentur sollte folgendermaßen vorgehen:

Phase 1:
Zusammen mit der Agentur wird entschieden, welche Domain genutzt werden soll. Ist bereits eine Domain vorhanden, kann diese zu jedem beliebigen Provider umgezogen werden.
Bei welchem Provider wird oder soll eine Domain genutzt werden?
Neben der Internetseite sollte die Agentur sich auch darum kümmern und das Beste Angebot für einen Webspace einholen, sofern die Agentur nicht einen eigenen Webspace besitzt. Auch sollte die Agentur hierbei genau in Erfahrung bringen, was der Kunde nutzt: Sind eigene E-Mail Adresse erforderlich, sollen Termine der angestellten direkt via E-Mail Postfach synchronisiert werden etc.
Ist eine Domain bereits vorhanden, steuert die Agentur in den meisten Fällen auch direkt den Umzug zum Beispiel zu einem neuen Anbieter.

Phase 2:
Sind Unternehmenslogos in digitaler Form vorhanden bzw. können diese von einer Werbeagentur bezogen werden? Hat der Homepagebetreiber direkt alle Daten zur Hand, kann hier Arbeitszeit und somit meistens auch Geld gespart werden. Liegen die Daten bei einer Agentur kann der Hompageersteller diese mit Ihrer Vollmacht direkt anfordern und erhält so auch das Dateiformat welches er für seine Arbeit nutzt.

Phase 3:
Welche Inhalte soll die Seite haben? Welche Zusatzfunktionen sollen eingebaut werden? Dient die Homepage nur zur Informationen für den Besucher oder soll ein Onlineshop eingebunden werden? Hierbei greifen viele Agenturen auf Erfahrungen zurück und können zum Onlineshop passende Kontaktangebote mit anbieten. Befindet sich zum Beispiel ein Kunde im Onlineshop kann durch ein Fenster direkt ein interaktiver Chat gestartet werden, der Kunde erhält somit direkt einen Ansprechpartner der den Kunden auch direkt durch den Onlineverkauf führen kann. Hat die Agentur alle Fragen geklärt, sollte ein genauer Plan vorliegen, was auf der Homepage verfügbar sein wird und im Besten Fall eine Einschätzung über die Kosten geben.

Phase 4:
Die Agentur erstellt die Homepage und wird nach Fertigstellung ein fertiges Exemplar als nicht veröffentliche Homepage vorlegen. Der Betreiber kann nun schauen ob die Homepage seinen wünschen entspricht und ggf. Änderungswünsche äußern. Die Agentur wird diese dann entsprechende abändern. Entspricht die Seite dem vorgefertigten Plan kann die Agentur hierfür die Kosten berechnen. Das Recht zur kostenfreien Nachbearbeitung sollte also bereits im Vorfeld geklärt worden sein, um nachträgliche Probleme zu vermeiden.

Phase 5:
Onlinestellung der Internetseite: Gibt der Homepagebetreiber das ok, wird diese nun publiziert und auf den Webspace geladen.

Ist die eigene Internetseite online, ist ein regelmäßiges Update wichtig um Besucher und Kunden zu animieren, die Seite des Öfteren zu besuchen. Auch lohnt sich die Erweiterung der eigenen Seite in regelmäßigen Abständen. Zeigen Sie ihren Besuchern neue Arbeiten, neu geworbene Kunden falls diese es zulassen. Bieten Sie dem Kunden vielleicht auch die Möglichkeit sich mittels Login auf der Seite anzumelden um direkt Kontakt mit Ihnen aufzunehmen.